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Stand Mai 2016, ohne Gewähr

Tauchen in der Karibik

Weltposition Die Karibik liegt zwischen Nord- und Südamerika, unterhalb vom Golf von Mexiko. Im Norden grenzt sie mit Kuba, Hispaniola (Haiti & Dominikanische Republik) und Puerto Rico an die Bahamas bzw. den Atlantik. Weiter westlich ziehen die kleinen Antillen die Grenze zum Atlantik. Obwohl die Bahamas und die angrenzenden Turks- und Caicosinseln im Atlantik liegen, zählen sie zur Karibik. Im Süden enden die Antillen mit Bonaire, Curaçao und Aruba (die ABC-Inseln) über Venezuela. Neben den Bahamas im Norden sind insbesondere Curaçao und Bonaire im Süden der Karibik sehr beliebte Ziele für Sporttaucher. Je nach Art und eigenem Einsatz der Reisebuchung können auch Urlaube an vermeintlich hochpreisigen Orten erschwinglich(er) werden.
Allgemeines über die Karibik …
Zusammen mit dem Golf von Mexiko bildet die Karibik das Amerikanische Mittelmeer. Der größte Teil des karibischen Meeres befindet sich auf der hauptsächlich ozeanisch - tektonisch Karibischen Platte, umgeben von der nord- und südamerikanischen, der Nazca- und Kokos-Platte. Die ABC-Inseln liegen bereits auf der südamerikanischen Platte. Die Wassertiefen betragen im Yucatanbecken bis 4.900 m, im Kaimangraben bis 7.680 m und im Karibische Becken bis 5650 m (von Nordwest nach Südost liegend). Neben der Einteilung in die Großen- und kleinen Antillen werden die kleinen Antillen noch in die Inseln über bzw. unter dem Winde unterschieden, was eher bzgl. der Seefahrt und dem Einflußgebiet von Hurrikane von Interesse ist.

Nach bisherigen Erkenntnissen besiedelten ursprünglich die Arawak-Indianer, von Venezuela aus kommend, die karibischen Inseln. Durchaus wird auch von Caquetío-Indianern berichtet, die ein Stamm der Arawak-Indianer sind. Die als allgemein friedliebend geltenden Arawak-Indianer wurden ca. 1500 Jahre später von den als kriegerisch betrachteten Kariben von den kleinen Antillen vertrieben. Als Kariben werden mehrere indigene Völker Süd- und Mittelamerikas bezeichnet. Ob die Kariben Kannibalen waren, ist umstritten. In Anlehnung der Kariben erhielt die Karibik ihren Namen. Die Arawaken / Caquetios zogen sich auf Kuba, Hispaniola und den Bahamas zurück. Neben der Vertreibung durch die Kariben wurden die verbliebenen Ureinwohner von den Kolonialherren auch versklavt und deportiert, unter anderem auch nach Hispaniola.

Als Christoph Kolumbus im Auftrag der spanischen Krone im Jahr 1492 auf San Salvador (Bahamas) landete, begann die prägende Kolonialisierung der Karibik durch die westlichen Staaten. Nach und nach gründeten auch England, die Niederlande, Frankreich, Dänemark, Schweden und Kurland Kolonien in der Karibik. Das 17. und frühen 18. Jahrhundert galt als ”Goldenes Zeitalter der Piraterie”. Die kleinen Inseln boten Piraten, Bukaniern und Freibeuter zahlreiche Unterschlupfmöglichkeiten. Port Royal auf Jamaika, sowie die französische Siedlung auf Tortuga galten als regelrechte Piratensiedlungen.
Mit der Erschließung der Karibik und Bildung eines Handelszentrum erfolgte bereits hier eine Globalisierung. Während im Jahr 1650 keine verbliebenden Arawaken festgestellt wurden, die Anzahl andere indigenen Bewohnern sich stark minderte, lebten zunehmend Menschen afrikanischer und europäischer Herkunft, Kreolen, sowie Inder und Chinesen auf den verschiedenen Inseln der Karibik. Dieser Mix verschiedener Kulturen führte letztlich auch zu neuen Sprachen. So entstand Papiamentu während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf Curaçao, zählt zu den Kreolsprachen und besteht aus spanisch, portugiesisch, niederländisch, englisch und französisch, sowie indischen und afrikanischen Einflüssen.

 
Näheres über Curaçao, Bonaire und der Dominikanischen Republick folgt. Als Vorgeschmack gibt es bereits jetzt unseren Wand- und Tischkalender, sowie Fotos mit einer Maske bzgl. Halloween.
Wand- und Tischkalender …
Halloween …
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